Vision und Ziele

Im Jahr 2050 will Berlin klimaneutral sein. Damit das gelingt, muss die Stadt ihren Ausstoß an Treibhausgasen soweit reduzieren, dass dieser keine zusätzliche klimaschädigende Wirkung nach sich zieht.

Das ist der Fall, wenn die Erwärmung des Klimas durch den Ausstoß unterhalb der gefährlichen Schwelle von zwei Grad Celsius gehalten wird. Dazu muss Berlin bis 2050 seinen CO2-Ausstoß gegenüber 1990 um 85 % reduzieren. Bis 2010 wurden immerhin schon 27 % geschafft, sodass die CO2-Emissionen in diesen 20 Jahren von rund 30 Millionen Tonnen auf 21 Millionen Tonnen sanken. Im Jahr 2050 dürfen es nur noch 4,4 Millionen Tonnen sein.

Berlin hat schon viel erreicht. Das zeigt der Vergleich mit anderen Städten. Während in der deutschen Hauptstadt im Jahr 2010 rund 5,7 Tonnen CO2 je Einwohner erzeugt wurden, waren es im Bundesdurchschnitt desselben Jahres 9,7 Tonnen CO2. Auch den Vergleich mit anderen Metropolen braucht Berlin nicht zu scheuen, so hat New York im Jahr 2010 6,6 Tonnen CO2 je Einwohner verursacht. Aber für das Ziel „Klimaneutralität“ muss Berlin seinen Ausstoß auf etwa 1,25 Tonnen CO2 pro Einwohner reduzieren.

Damit das gelingt, müssen Kapazitäten zur Erzeugung von erneuerbarem Strom ausgebaut und Energie effizienter und damit sparsamer genutzt werden. Langfristig hat Berlin das Ziel, die Stromversorgung komplett aus dezentral erzeugten erneuerbaren Energien zu gewährleisten. Die Berliner Stadtwerke helfen, dieses Ziel zu erreichen.

Als Bundeshauptstadt sieht sich Berlin in besonderer Weise in der Pflicht, national und international eine Vorreiterrolle einzunehmen und Klimaschutz und Energiewende voranzubringen. Die Berliner Stadtwerke werden dabei eine über Berlin hinaus wahrnehmbare und zentrale Rolle einnehmen.